Das körpereigenen Abwehrsystem

Dieses “Organssystem” wird auch Immunsystem genannt. Die Hauptaufgabe ist der Schutz des Körpers vor allem was dem Körper schaden könnte.

Dazu gehören:
  • Krankheitserreger (Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten)
  • Fremdstoffe (Chemikalien, Umweltgifte, Bakteriengifte)
  • Entartete Zellen (z.B. Krebszellen)
  • Zellen, die zu alt sind und nicht mehr richtig funktionieren
  • Freie Radikale

Das besondere an diesem Organsystem ist, dass es sich nicht an einem bestimmten Ort im Körper befindet. Es besteht vielmehr aus unterschiedlichen Abteilungen. Jede dieser Abteilungen ist auf eine spezielle Art der Verteidigung spezialisiert. Gemeinsam können diese Abteilungen den Organismus optimal gegen die meisten Arten von Bedrohungen schützen.

Kommt es jedoch zu einer Schwäche von nur einer dieser Abteilungen durch “Personalengpässe oder innerbetriebliche Probleme” kann es für den gesamten Organismus gefährlich werden.

Meine Lehrer in der Ausbildung verglichen unseren Körper und sein Immunsystem mit einer mittelalterlichen Burganlage. Eine Burg verfügt über so viele Sicherheitsvorkehrungen, dass eine Eroberung nur selten gelingt. – Es sei denn die Burg wird von “bestochenen” Burgbewohnern oder zuvor eingeschleusten Spionen von innen geöffnet. Was im menschlichen Organismus aber glücklicherweise nur selten vorkommt.

Es wird zwischen 2 Arten von Immunsystemen unterschieden:

Das unspezifische Abwehrsystem

Hierzu gehören alle universell wirksamen Abwehrmechanismen. Wenn wir beim Beispiel der Burg bleiben sind das: Abwehrtürme, Burggraben, Fallgitter, Zugbrücke und meterdicke Mauern. Beim Mensch gehören dazu Schleim, der Erreger bindet. Säuren, die Erreger auflösen können. Oder Abwehrzellen, die Erreger aller Arzt kurzerhand auffressen.

Das spezifische Abwehrsystem

Wenn ein Ritter und seine Männer die Burg belagern, mit Pfeilen beschiessen oder mit Leitern die Mauern hochklettern wollen, dann kommen die spezifischen Verteidigungsmassnahmen zum tragen. Das sind die kampferprobten Krieger mit ihren Speeren, Steinschleudern und natürlich die Bogenschützen. Sie töten ganz gezielt die Angreifer. Dann gibt es noch die Krieger, die sich auf den Nahkampf spezialisiert haben. Diese töten mit Messern, Knüppeln und Schwertern jene Feinde, die es bereits bis in die Burg geschafft haben.

Im menschlichen Körper besteht das spezifische Immunsystem aus besonderen, nämlich spezifischen Abwehrzellen. Das sind z.B. Zellen, die Antikörper bilden können. Diese Antikörper werden nur für einen ganz bestimmten Erregertypus gebildet (z.B. Masern). Dringt z.B. ein Grippevirus ein, dann können ihm die Masernantikörper nichts anhaben. Folglich gibt es im Organismus eine gerade zu unendliche Anzahl von Antikörper.

Wussten Sie, dass in 1 ml Blut über 1 Billion Antikörper schwimmen können?

Nahezu jedes Organ kann zum unspezifischen Immunsystem gezählt werden, da sie eine entsprechende Funktion ausüben, der Harnapparat die Ausscheidung, die Leber mit ihrer Entgiftungsfunktion. Besonders wichtige Immunorgane sind jedoch jene Organe die zum Lymphsystem gehören. Als nahezu wichtigster Ort der Abwehrzellenbildung gehört ausserdem auch das Knochenmark zu den Immunorganen.

Das Immunsystem des Menschen in ein unspezifisches und spezifisches Immunsystem einteilen.

 

Das unspezifisches Immunsystem

wird auch als angeborenes Immunsystem bezeichnet. Es ist von Geburt an da und kann alle möglichen Arten von Erregern – bis zu einem gewissen Grad – abwehren bzw. ausschalten. Es ist also nicht auf bestimmte Erregerarten spezialisiert. Bei sehr starken, sehr vielen und sehr gefährlichen Erregern ist das unspezifische Immunsystem jedoch überfordert und benötigt Unterstützung von Seiten des spezifischen Immunsystems.

Das spezifisches Immunsystem

dieses ist nicht angeboren. Es entwickelt sich erst im Laufe des Lebens und wird letztendlich umso leistungsfähiger je vielfältiger der Kontakt des Kindes mit der Mikrobenwelt ist. Das heisst das Kind kann natürlich nur dann gegen die Mikroorganismen, die in Pfützen leben immun werden, wenn es auch gelegentlich in Pfützen spielt. Das spezifische Immunsystem braucht also Training, sonst kann es leicht zu Überforderung kommen. Mit Training ist die sogenannte Antikörperbildung gemeint.

 

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